"Die Hobbits" Von Flores Sind Nicht Unsere Verwandten

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Anonim
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Miniatur-Homininen, die vor etwa 15.000 Jahren auf der indonesischen Insel Flores lebten, weigerten sich, als Verwandte betrachtet zu werden Homo sapiens.

Forschung französischer Wissenschaftler liefert neue Beweise für Einzigartigkeit Flores Hobbits.

Die Arbeit wurde für die Veröffentlichung im Journal of Human Evolution vorbereitet und wird kurz von The Telegraph berichtet.

Unmittelbar nach der Entdeckung der Überreste in der Liang Bua-Höhle im Jahr 2003 brach unter Anthropologen eine Kontroverse aus, ob es sich bei der 25 Kilogramm schweren Kreatur um einen gewöhnlichen Menschen (mit Down-Syndrom oder Larons Zwergwuchs) oder um einen Vertreter einer unbekannten Homo-Art handelte.

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Antoine Balzeau vom Französischen Museum für Naturgeschichte und der Paläopathologe Philippe Charlier verfolgten einen neuen Ansatz bei der Analyse des Schädels eines Hobbits. Sie erhielten ultrahochaufgelöste Bilder seiner Knochenschichten und berechneten ihre Dicke.

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Laut Wissenschaftlern fehlen der Schädelstruktur des Homo floresiensis die für Homo sapiens charakteristischen Hauptmerkmale. Zudem finden sich in den untersuchten Überresten keine Hinweise auf erbliche Erbkrankheiten im Zusammenhang mit Kleinwuchs beim Menschen.

Wissenschaftler betonen, dass selbst wenn ihre Schlussfolgerungen als wahr anerkannt werden, die Herkunft der Hobbits unklar bleiben wird. Dies könnten sowohl Homo erectus sein, der über Hunderte von Jahren des Insellebens zurückgegangen ist, als auch die Nachkommen eines der Wissenschaft unbekannten Zweigs der Gattung Homo.

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Im Jahr 2014 veröffentlichte die maßgebliche Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences einen Artikel, in dem die Autoren argumentierten, dass die Gehirngröße und -größe einer Flores-Person im normalen Bereich für einen Austronesier mit Down-Syndrom liegt. Dieser Artikel löste in der wissenschaftlichen Gemeinschaft einen Skandal aus: Anthropologen und Paläontologen behaupteten, dass er unter Umgehung der üblichen Peer-Review-Verfahren veröffentlicht wurde und einer objektiven Kritik nicht standhält.

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