Löcher Im Schädel: Erfahrene Chirurgen Lebten Im Alten Moldawien

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Löcher Im Schädel: Erfahrene Chirurgen Lebten Im Alten Moldawien
Löcher Im Schädel: Erfahrene Chirurgen Lebten Im Alten Moldawien
Anonim
Löcher im Schädel: Im alten Moldawien lebten erfahrene Chirurgen - Trepanation, Chirurgie, Schädel, Archäologie, Moldawien
Löcher im Schädel: Im alten Moldawien lebten erfahrene Chirurgen - Trepanation, Chirurgie, Schädel, Archäologie, Moldawien

Vor mehreren tausend Jahren lebte auf dem Territorium des modernen Transnistriens in Moldawien ein Stamm, der gekonnt Löcher in den Schädel bohrte. Die Trepanation war hier so hoch entwickelt, dass sich die Patienten auch nach mehreren Löchern im Kopf erholten.

Der erste Schädel dieser Art wurde vor drei Jahren in Transnistrien gefunden, und kürzlich wurde hier ein zweiter mit zwei Löchern im oberen Teil gefunden. Dem Heilungsgrad nach zu urteilen, überlebte die Patientin beide Operationen gut und lebte noch mindestens mehrere Jahre danach.

Sowohl der erste als auch der zweite Schädel wurden in Grabhügeln im Dorf Glinoye in der Region Slobodzeya gefunden. Russische Archäologen graben diesen Ort seit mehreren Jahren aus.

Erster Schädel

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Laut Dr. Sergei Slepchenko vom Novosibirsk Institute of Archaeology and Ethnography gehörten die Überreste höchstwahrscheinlich einem Krieger und die Operation wurde mit Schmerzmitteln durchgeführt, die wahrscheinlich aus Hanf hergestellt wurden.

Wissenschaftler wissen nicht, zu welchem ​​​​Zweck diese Löcher gebohrt wurden, nach der gängigsten Version zur Linderung von Kopfschmerzen, zur Behandlung von Epilepsie oder "Geisterbesessenheit".

Zweiter Schädel

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Solche Schädel mit Trepanationsspuren werden normalerweise sehr selten gefunden, und zwei in der gleichen Gegend in drei Jahren sind unglaubliches Glück. Dies zeigt auch, dass solche Operationen hier sehr verbreitet waren.

Der letzte gefundene Schädel wurde auf 4000 Jahre datiert (Bronzezeit) und gehört einem Mann aus der sogenannten Ingul-Katakombenkultur… Das Trepanieren wurde wahrscheinlich durch Schaben mit einem Bronzeinstrument durchgeführt.

Die Löcher im Schädel sind nicht das Einzige, was Archäologen bei dem neuesten Fund überrascht hat. Die Überreste dieses Mannes wurden unter anderem in zerstückeltem Zustand beigesetzt. Was für ein Ritual es war, kann man sich nur vorstellen.

Bei der Bestattung wurden zusammen mit den Überresten Tonkrüge und kleine Haushaltsgegenstände gefunden.

Die Überreste wurden in zerstückelter Form begraben

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