Prä-Inka-Holzfiguren Von "Wächtern" In Masken In Peru Gefunden

Video: Prä-Inka-Holzfiguren Von "Wächtern" In Masken In Peru Gefunden

Video: Maya, Inka & Azteken: die Geschichte der Hochkulturen Amerikas 2022, November
Prä-Inka-Holzfiguren Von "Wächtern" In Masken In Peru Gefunden
Prä-Inka-Holzfiguren Von "Wächtern" In Masken In Peru Gefunden
Anonim
Prä-Inka-Holzfiguren in Peru gefunden
Prä-Inka-Holzfiguren in Peru gefunden

In Peru, auf den Ruinen der Stadt Chan Chan, die der vorinkaischen Zivilisation zugeschrieben wird chimu, haben Archäologen eine ganze Wand aus schwarzen Holzfiguren in weißen Masken ausgegraben.

Vermutlich handelt es sich bei diesen Figuren um "Wächter", die für die Sicherheit und das Wohlergehen der Einwohner von Chan-Chan sorgen sollten.

Archäologen haben einen großen Raum mit 19 Figuren in den Wandnischen ausgegraben. Jeder ist ca. 70 cm hoch und schwarz lackiert. Sie haben weiße Tonmasken im Gesicht.

Image
Image
Image
Image

Der Raum mit den "Hütern" grenzt an den Zeremonienhof des Herrschers von Chan-Chan.

Image
Image
Image
Image

Chan Chan war die größte Stadt im präkolumbianischen Amerika und wurde 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Während der Blütezeit der Stadt zwischen 900 und 1470 n. Chr. hatte sie mehr als 10.000 Häuser, in denen mehr als 60.000 Einwohner lebten.

Image
Image
Image
Image

Chan-Chan war eine sehr reiche Stadt mit Gold-, Silber- und vielen schönen Keramikvorkommen. Im 15. Jahrhundert wurde die Stadt von den Inkas angegriffen und durch Belagerung zur Kapitulation gezwungen. Nach der Plünderung begann die Stadt zu verfallen und wurde schließlich nach der Ankunft der Spanier zerstört.

Image
Image

Seitdem ist von der gesamten Chimu-Kultur wenig übrig geblieben. Grundsätzlich haben Archäologen nur Zugang zu den Überresten von mit Wandmustern verzierten Räumen.

Beliebt nach Thema

Beliebte Beiträge