Die Behörden Von Tscheljabinsk Werden Das Verteidigungsministerium Verklagen. Er Bestreitet Seine Letzte Schuld Bei Erdbeben

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Anonim
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Die Ermittlung der Ursache des Bebens in Tscheljabinsk hat sich schließlich zu gegenseitigen Anschuldigungen entwickelt, die zwischen dem Verteidigungsministerium und den Behörden der Region enthusiastisch ausgetauscht werden. Am 16. Dezember werden die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die von Forschern des Instituts für Geophysik der Uraler Zweigstelle der Russischen Akademie der Wissenschaften im Auftrag der Verwaltung von Tscheljabinsk durchgeführt wurde. Und das Militär hat bereits seine eigenen Schlussfolgerungen über Bundessender und Nachrichtenagenturen übertragen. Und auch - wissenschaftlich fundiert

Wir möchten Sie daran erinnern, dass für die Behörden des Südurals die Frage "Wer ist schuld?" von Anfang an - also ab dem 25. Oktober, als die einzelnen Erdbebenmeldungen davor massiv wurden und die verängstigten Bewohner von Tscheljabinsk einfach die Telefone der Disponenten des Ministeriums für Notsituationen und des städtischen Rettungsdienstes abstellten. Die seismische Aktivität wurde durch die Aktionen des Militärs erklärt - auf dem Testgelände bei Chebarkul werden im Rahmen des Bundesprogramms jährlich Tonnen Munition vernichtet. Ursache für die Schwankungen ist nach offizieller Sicht der regionalen Behörden das "Echo des Krieges" in Form von seismischen Wellen. Das Verteidigungsministerium beschränkte sich zunächst auf die passive Verteidigung: Die Militärs erklärten über die Medien fleißig, dass ihr tägliches Detonationsvolumen in einer Entfernung von gut fünfzig Kilometern nicht zu seismischen Aktivitäten führen könne. Am 15. November lud die Stadtverwaltung des Zivilschutzes Seismologen aus Jekaterinburg ein. Bis Dezember mussten Wissenschaftler in Tscheljabinsk die notwendige Ausrüstung installieren und dann anhand von Beobachtungen bis zum 15. Dezember die Quelle der Schwingungen lokalisieren. Unterdessen versuchte das Armeeteam, ein Untersuchungsexperiment durchzuführen: Unter der persönlichen Kontrolle des stellvertretenden Verteidigungsministers Dmitry Bulgakov führten sie am 16. schwingende" Gebäude in Tscheljabinsk. Nicht nur der eigene, sondern auch vom städtischen Zivilschutzamt. Die Granaten feuerten, Tscheljabinsk schwankte nicht, aber der Gouverneur glaubte nicht an die Unschuld des Volkes in Uniform. Die Vergeltungsmaßnahme war ein Versuch der Militärabteilung, den Fokus auf Schotterbrüche zu lenken. Die Logik ist im Prinzip klar: Das Gestein für die Schotterproduktion wird mit Sprengverfahren abgebaut, die Steinbrüche liegen wenige Kilometer von der schwankenden Stadt entfernt, und die Menge der Schotterproduktion hätte in diesem Herbst durchaus zunehmen können alle Projekte im Rahmen der "Neuen Straßenrevolution" abzuschließen. Als Quelle verwies das Armeeteam am 30. November ausdrücklich auf den Nowosmolinski-Steinbruch (PKO Tscheljabinsk-Stroyindustriya). Außerdem nach Leiter der Informationsunterstützungsgruppe des Zentralen Militärbezirks Sergei Smirnov, eigens dafür haben Uniformierte eigene Ermittlungen angestellt und sogar die Munitionsvernichtung eine Zeitlang eingestellt. Aber auch diesmal gab es von keiner Seite ein offenes Geständnis: Das Chelsea-Management gab bekannt, dass ihr Arbeitsvolumen in diesem Jahr aufgrund der Ankunft neuer Schotterproduzenten in der Region allgemein zurückgegangen sei.

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