Das Geheimnis Der Alten Japanischen Tunnel Tonkararin

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Video: Betrete NIEMALS diesen Tunnel! Inunaki Tunnel Mysterium! 2022, Dezember
Das Geheimnis Der Alten Japanischen Tunnel Tonkararin
Das Geheimnis Der Alten Japanischen Tunnel Tonkararin
Anonim

In der Nähe der japanischen Stadt Nagomi, in den Bergen, gibt es ein altes System von sehr engen Tunneln, um das herum lebhaft diskutiert wird. Es ist nicht klar, wer, wann und warum sie erstellt hat

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In den japanischen Bergen befindet sich ein mysteriöses verfallenes Tunnelsystem namens Tunkararin-Tunnel (Tonkararin-Tunnel). Nach der allgemein anerkannten Version wurden diese antiken Bauwerke im 5. oder 6. Jahrhundert n. Chr. erbaut, ihr wahres Alter ist jedoch unbekannt.

Archäologen, Wissenschaftler und Einheimische streiten sich ständig darüber, wer und warum dieses seltsame Tunnelsystem gebaut wurde. Seltsam, weil die Tunnel oft sehr eng sind, an schwer zugänglichen Stellen liegen und eindeutig nur für Fußgängerüberwege gedacht sind, ist es für Lasttiere unmöglich, sie zu passieren.

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Eine Version verbindet diese Tunnel mit dem nahegelegenen Shinto-Grab von Eta Funayama, was darauf hindeutet, dass Priester heimlich durch die Tunnel gingen, um verschiedene Rituale durchzuführen. Ein anderer behauptet, dass die Tunnel von koreanischen Einwanderern gebaut wurden.

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Es gibt auch Theorien, die diese Tunnel mit der antiken Göttin Amaterasu verbinden und dass die Tunnel angeblich ursprünglich zu der Zuflucht der Göttin führten.

Die offiziellen Behörden erfuhren im 18. Jahrhundert von der Existenz dieser Gebirgspässe, aber in diesen Jahren wurden die Tunnel schlecht erkundet. Ihre wiederholten Studien begannen erst in den 1970er Jahren.

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Das Tunnelsystem von Tunkararin ist relativ kurz, ihre Länge beträgt nur 464 Meter, aber es wird angenommen, dass dies nur ein Teil der Tunnel ist, und der Rest ist noch versteckt oder wurde in der Antike zerstört. Am höchsten Punkt erreichen die Tunnel 4 Meter und sind unterschiedlich breit, aber ebenso unangenehm schmal. An manchen Stellen sind sie so schmal, dass eine Person kaum durch sie hindurch kriechen kann.

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Niedrige und enge Tunnel werden von offenen „Wegen“durchsetzt, die auch als Teil des gesamten Tunnelsystems gelten. Und das ist auch ein Rätsel, warum es notwendig war, eine so ungewöhnliche "Straße" zu schaffen. Es wird vermutet, dass beim Bau dieser Tunnel teilweise natürliche Risse verwendet wurden, die dann von innen mit Steinen ausgekleidet wurden.

An einer Stelle ist der Tunnel so niedrig, dass er nur auf allen Vieren durchquert werden kann.

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Archäologen hatten einst die Theorie, dass die Tunnel hauptsächlich für Wasser (wie ein Aquädukt) gegraben wurden, um Bäche zum Grab von Eta Funayama zu führen (vom Beginn der Tunnel bis zum Grab können Sie in nur 10 Minuten laufen).

Aber dann warfen sie es weg, es war zu viel, um darauf hinzuweisen, dass die Tunnel speziell für Menschen bestimmt waren. Zum Beispiel ist der gemeinsame Durchgang zu den Tunneln rechteckig mit einer handgeschnitzten Steintreppe.

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Die Tonkararin-Tunnel befinden sich in den Bergen nahe der Stadt Nagomi in der Präfektur Kumamoto im Norden der Insel Kyushu. Dieses ländliche Gebiet hat eine reiche und lange Geschichte, in der sich mehrere Zivilisationen entwickelten und verfielen.

Obwohl die Tunnel am häufigsten mit dem Grab von Eta Funayama in Verbindung gebracht werden, gibt es Theorien, dass die Tunnel vor dem Bau des Grabes und für andere Zwecke erstellt wurden. Es gibt Hinweise darauf, dass die Tunnel während der Yayoi-Zeit (300 v. Chr. - 250 n. Chr.) gebaut wurden. Während dieser Zeit errichteten die Anwohner aktiv Steindolmen an Grabstätten.

Der Eta Funayama Mound in Nagomi liegt ganz in der Nähe der Tonkararin-Tunnel

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Nach der Yayoi-Zeit begann die Kofun-Zeit, in der in ganz Japan Grabhügel für die herrschende Klasse errichtet wurden. Diese zunächst recht einfachen Gräber nahmen jedes Mal eine immer komplexere Form an, zum Beispiel ein "Schlüsselloch". Im 6. Jahrhundert waren die Gräber von Kofun so komplex und reich, dass sie den großen Gräbern Ägyptens ähnelten.

So ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Bewohner in diesen Jahrhunderten für den einen oder anderen Zweck Tunnel in die Felsen bohrten. Sie waren dazu durchaus fähig. Das Problem ist, dass noch nicht geklärt ist, wofür genau diese Tunnel angelegt wurden und warum sie nicht anderswo in Japan abgeholzt wurden.

Manche glauben, dass die Tunnel absichtlich so eng angelegt wurden, als ob das Durchqueren selbst Teil eines schamanischen Rituals wäre, es hatte eine gewisse Symbolik, so etwas wie der "Weg zu den Göttern".

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