NASA-Wissenschaftler: Taifun Haiyan Ist Am Stärksten Seit Jeher

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Anonim
NASA-Wissenschaftler: Taifun Haiyan am stärksten seit jeher - Taifun
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Bilder aus dem Weltraum zeigen, dass die Katastrophe, die die Philippinen am 8. November 2013 heimsuchte, die stärkste seit jeher war

Geräte, die Infrarotstrahlung der Erdoberfläche aufzeichnen (Atmospheric Infrared Sounder (AIRS), installiert an Bord des NASA-Satelliten (Aqua-Raumsonde), haben gezeigt: Der Taifun Hayan - alias Yolanda - ist der stärkste von denen geworden, die jemals auf unserer Planet.

Zumindest in der Beobachtungsgeschichte ist eine solche Katastrophe bisher nicht verzeichnet worden. Die Windgeschwindigkeit erreichte 314 Kilometer pro Stunde. Und in den Böen war es generell ein Albtraum - 379 Stundenkilometer. Es gibt keine Chance, bei einem solchen Wind zu bleiben.

Infrarotbilder vom 7. und 8. November zeigen einen katastrophalen Temperaturabfall im Zentrum des riesigen Wolkenwirbels. Der Unterschied zum umgebenden Raum betrug über 100 Grad! Irgendwo - 37 Grad Celsius, und im Taifun - minus 63 Grad Celsius. Der Wirbel selbst hat zyklopische Dimensionen erreicht. Aus dem Weltraum sieht es einfach atemberaubend aus.

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Unter den Gründen, die einen beispiellosen Aufstand verursachten, nennen Wissenschaftler die globale Erwärmung, durch die Hurrikane buchstäblich mit Energie aufgeladen werden. Dazu trägt auch der Anstieg des Meeresspiegels bei. In den letzten 60 Jahren ist das Wasser auf den Philippinen um 30 Zentimeter angestiegen.

Und britische Wissenschaftler sündigen auch an der geografischen Lage der vom Taifun betroffenen Inseln. Das Gelände scheint zusätzliche Traktion geschaffen zu haben. Und er trug dazu bei, dass eine über 5 Meter hohe Welle über die Oberfläche fegte.

"Vor vier Jahren warnte die UNO, dass die Menschheit aufgrund des Treibhauseffekts, der zur globalen Erwärmung führt, in eine "Ära extremer Wetterereignisse" eintritt, - schreibt Maurizio Ricci in der Zeitung La Repubblica.

„Das Zeitalter der Extreme bedeutet, dass sich Haiyan, einer der heftigsten Taifune der Geschichte, in ein paar Jahrzehnten oder weniger wiederholen wird“, schreibt der Autor des Artikels. - Sowie die beispiellose Stärke des tropischen Hurrikans Sandy, der 2012 im Nordatlantik der amerikanischen Küste einen brutalen Schlag versetzte. Ereignisse, die zuvor alle 100 oder 200 Jahre aufgezeichnet wurden, wiederholen sich alle 10-20 Jahre. Prognosen deuten darauf hin, dass es weniger Wirbelstürme geben wird, aber sie werden stärker sein."

Abschließend äußert der Autor Zweifel an der Fähigkeit der Menschheit, angemessen auf Klimabedrohungen zu reagieren: "Die Weltgemeinschaft hat die Möglichkeit, auf der am Montag in Warschau eröffneten Klimakonferenz drängende Fragen zu diskutieren, aber mit drastischen Entscheidungen ist kaum zu rechnen." zu den Treibhausgasemissionen." …

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