Ein Amateurarchäologe Hat Das Bernsteinzimmer Gefunden?

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Video: Bernsteinzimmer gefunden - Sagen zwei Schatzsucher 2022, Dezember
Ein Amateurarchäologe Hat Das Bernsteinzimmer Gefunden?
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Anonim
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Die zehnjährigen Bemühungen des deutschen Schatzsuchers waren von Erfolg gekrönt: Er fand zwei Tonnen Edelmetalle, vermutlich aus dem Bernsteinzimmer

Unter der Erde im sächsischen Dorf Deychenedorf wurden angeblich zwei Tonnen Edelmetalle gefunden, die Teil des von den Nazis gestohlenen Bernsteinzimmers gewesen sein könnten. Die Ausgrabungen wurden laut Dni.ru von einem deutschen Amateurarchäologen durchgeführt.

1716 schenkte König von Preußen Friedrich Wilhelm I. Peter dem Großen das Bernsteinzimmer. Es wurde zuerst im Winterpalast in St. Petersburg montiert und 1755 nach Zarskoje Selo verlegt. Während des Großen Vaterländischen Krieges brachten die Nazis das Bernsteinzimmer nach Königsberg, sein weiteres Schicksal ist unbekannt.

Die Zeitschrift Der Spiegel sagte einmal, dass sich alte Menschen in Deychenedorf erinnern, wie am 9. April 1945 eine Kolonne Militärlastwagen im Dorf auftauchte, Soldaten das Gelände abriegelten und einige Kisten in einen der Stollen abgelassen wurden. Diese ganze Operation dauerte zwei Tage und stand die ganze Zeit unter der Kontrolle des sächsischen Gauleiters Martin Muchmann.

Den Schatz in der Nähe einer Siedlung nahe der tschechischen Grenze entdeckte der Bürgermeister des Dorfes Heinz-Peter Haustein, der auf eigene Kosten recherchierte. Die aktuelle Ausgrabungsstätte ist auch in den Unterlagen aufgeführt, die er von seinem Vater, der als Bahnwärter bei der Luftwaffe diente, geerbt hat, enthält aber auch eine Warnung vor Sprengfallen. Ein Hobbyarchäologe sucht seit zehn Jahren nach dem Bernsteinzimmer und vermutet, dass seine Schätze in mehreren Kupfer- und Silberminen in den Bergen an der deutsch-tschechischen Grenze versteckt sein könnten.

Die britischen Ausgaben The Times und Daily Telegraph weisen darauf hin, dass spezielle Geräte gezeigt haben, dass sich der Schmuck in einer Tiefe von 20 Metern unter der Erde befindet. "Das ist Gold, möglicherweise Silber. Wir erwarten, dass es entweder Gold aus dem Bernsteinzimmer ist oder Gold, das uns zu einem anderen Cache führt", sagt Haustein.

An den Inhalt des Caches werden die Archäologen vermutlich erst in einigen Wochen gelangen, aber vorerst untersuchen die Pioniere den Ort. Das Suchgebiet wird seit Ende letzter Woche bewacht.

Wir fügen hinzu, dass ein konsolidierter Katalog von kulturellen Werten aus Russland, die während des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen sind, im Internet veröffentlicht wird. Anfang 2008 umfasst dieses Projekt 15 Bände mit Listen der verlorenen nationalen Schätze.

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