Saturns Monde Sind Mit Einer Seltsamen Tarnung Bedeckt

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Video: #166: Saturn Filme - SCHWARZER, JOHANN (2010) 2022, November
Saturns Monde Sind Mit Einer Seltsamen Tarnung Bedeckt
Saturns Monde Sind Mit Einer Seltsamen Tarnung Bedeckt
Anonim

Auf den Satelliten des Saturn wurden farbige Flecken und Streifen unbekannter Natur und vielleicht unbekannter Absicht entdeckt.

Laut Space wurde auf den Saturn-Satelliten ein neues mysteriöses Merkmal enthüllt - das Vorhandensein einer charakteristischen und einheitlichen Farbe "Tarnung".

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Die Analyse der Bilder der Saturn-Satelliten, die von der Cassini-Station aufgenommen wurden, ermöglichte es festzustellen, dass fünf von ihnen - die großen Satelliten, die dem Planeten am nächsten sind - eine charakteristische, einheitliche, aber schwer zu erklärende Färbung aufweisen. Die Rede ist von den Satelliten Mimas, Enceladus, Tethys, Dion und Rhea.

Das Farbmuster sticht gut auf synthetisierten Bildern hervor, die den Signalunterschied (für jeden der Pixel) im Infrarot- und Ultraviolettkanal darstellen. Auf all diesen Satelliten (außer Mimas) befinden sich die Spots in ihrem "Schwanz"-Teil.

Die Satelliten werden von einer Seite zum Saturn gedreht, und eine der Hemisphären ist immer die führende oder "nasale" (dh entlang der Umlaufbewegung orientierte) und die entgegengesetzte ist der Slave oder "Schwanz".

Die Helligkeit des Farbflecks ist in der Mitte der nachlaufenden Halbkugel maximal. Eine ähnliche Farbbildung – wenn auch nicht so deutlich ausgeprägt – ist auch auf der vorderen Halbkugel symmetrisch zur ersten vorhanden.

Es wird vermutet, dass die Färbung mit der Wirkung von Staub oder Ionen und hochenergetischen Partikeln zusammenhängt. Kompliziert wird jedoch alles durch die Symmetrie der "Tarnung" - der Wirkmechanismus auf beiden Hemisphären ist unklar.

Die Seltsamkeit ist jedoch nicht auf Flecken beschränkt – die Satelliten haben auch eine Färbung in Form von klar definierten Streifen.

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Das erste Objekt dieser Art wurde vor 30 Jahren von der Raumsonde Voyager entdeckt - es ist ein linsenförmiger Streifen, der über die Nasenhemisphäre von Tethys verläuft. Es hat eine "blaue" Farbe - hohe Helligkeit im Ultraviolett und geringe - im Infrarotbereich.

Dann wurde auf Mimas genau der gleiche Streifen von etwa 175 km Breite gefunden. Der Höhepunkt war die Entdeckung eines extrem dünnen (mehrere Kilometer breit) und im ultravioletten Band deutlich sichtbaren diskreten "Fleckens" am Äquator von Rhea.

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Wahrscheinlich ist es in dieser Liste von Mysterien notwendig, das äußerst ungewöhnliche Phänomen von Iapetus zu erwähnen, "schwarz und weiß", wie mit Schlamm bespritzt, Iapetus. Auf letzterem wurde auch ein seltsamer äquatorialer Rücken entdeckt, der keine Analoga hat.

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