Wissenschaftler Erschrecken Den Ausbruch Des Massenhungers Auf Dem Planeten

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Anonim
Wissenschaftler erschrecken den Ausbruch des Massenhungers auf dem Planeten - Hunger, Essen
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Trotz der Erfolge von Genetikern und Agrartechnikern der Menschheit droht eine massive Hungersnot.

Die Ursache dürfte die globale Erwärmung sein, die dort, wo der Großteil der Nahrungsmittel produziert wird, zu Dürren führen wird. Darüber hinaus sind die Bemühungen der Länder, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, eindeutig unzureichend.

Mit dem Wegfall der Möglichkeit, die globale Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, wächst laut der internationalen Fachzeitschrift Nature Climate Change die Stimme derer, die sich für eine Verringerung der weltweiten Wachstumsraten und die Einführung einer "grünen Wirtschaft" einsetzen.

Wissenschaftler stellten fest, dass das vergangene Jahr 2016 das heißeste Jahr seit Beginn der Klimabeobachtungen war. Gleichzeitig war die Temperatur in den arktischen Regionen wirklich außergewöhnlich.

„In den Regionen der hohen Breiten der Arktis wurden lange Hitzerekorde verzeichnet“, heißt es in dem Artikel.

Der am stärksten gefährdete Kontinent ist jedoch Afrika, wo aufgrund der globalen Erwärmung die Erträge traditioneller Kulturpflanzen stark zurückgehen können.

Der Pessimismus der Wissenschaftler hängt damit zusammen, dass der bereits eingetretene Klimawandel bei einer Reihe von Nahrungspflanzen, darunter auch Mais, zu einem starken Ertragseinbruch geführt hat. Es ist eine der wichtigsten Nutzpflanzen der Welt und vor allem in Entwicklungsländern in Afrika beliebt. Das von Wissenschaftlern erstellte Klimamodell hat gezeigt, dass Afrika und die gesamte Erde in den kommenden Jahren mit einer kritischen Situation beim Zugang zu Mais rechnen müssen.

Doch schon heute droht auf dem Schwarzen Kontinent eine Hungersnot. Laut UN hat die anhaltende Dürre in den Ländern Ostafrikas zu einem akuten Mangel an Nahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser geführt. In sechs Ländern der Region – Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Uganda und Tansania – haben die Preise für wichtige Feldfrüchte wie Mais, Sorghum und andere Getreidearten Rekordhöhen erreicht.

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Aufgrund der Ausbeutung der Weiden und des Ausbleibens von Niederschlägen müssen Bauern ihr Vieh schlachten.

Experten befürchten, dass ein akuter Mangel an Ernten zu einem weiteren Anstieg der Lebensmittelpreise führen wird.

In Somalia gingen die Mais- und Sorghumernten gegenüber den Vorjahren um 75 % zurück. Infolgedessen leiden 6,2 Millionen Einwohner dieses Landes, und das ist fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung Somalias, unter akuter Nahrungsmittelknappheit.

Hoffnung gibt die rasche Entwicklung der Pflanzenproduktion und -auswahl, die Schaffung neuer dürreresistenter Sorten. Die Zeit ist jedoch nicht auf der Seite der Wissenschaftler. Es dauert 20-30 Jahre, um eine neue Maissorte zu entwickeln, während die globale Erwärmung heute die Ernte zerstört. Vor kurzem veröffentlichte der World Wildlife Fund (WWF) einen Bericht, in dem behauptet wird, dass bis 2050 bis zu einer halben Million Menschen an Hunger sterben könnten.

Nach Angaben der Vereinten Nationen leben heute weltweit mehr als 800 Millionen Menschen in extremer Armut und Hunger. Gleichzeitig wirft die Weltbevölkerung jährlich mehr als 1 Milliarde Tonnen Lebensmittel für insgesamt 400 Milliarden Dollar weg. Dieses Essen könnte 870 Millionen hungrige Menschen ernähren. Das heißt, alle, die jetzt unterernährt sind.

Die meisten Lebensmittel landen in Europa und Nordamerika auf Müllhalden. Dort wirft jeder Mensch durchschnittlich 115 kg Lebensmittel weg. In Afrika, Süd- und Südostasien ist diese Zahl jedoch zehnmal geringer.

Hunger verändert die menschliche Psyche stark. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Erwachsene, die als Kinder unterernährt waren, Schwierigkeiten haben, ihre Emotionen zurückzuhalten, und aggressiver sind als diejenigen, die ihre jungen Jahre im Überfluss verbracht haben.

Die Lebensmittelproduktion selbst ist jedoch ein Umweltschadstoff. Laut WWF-Forschung werden etwa 25-30% aller Treibhausgase bei der Nahrungsmittelproduktion emittiert. Für den Bedarf der Landwirtschaft werden 69 % aller Wasserressourcen der Erde verbraucht.

"Die Produktion von Nahrungsmitteln hat vor allem Auswirkungen auf die Umwelt. Heute wird mehr als die Hälfte aller Flächen landwirtschaftlich genutzt, wo Vegetation wachsen kann, was die Umwelt stark verändert", stellen die Autoren des Berichts fest.

Laut Experten schließt Russland die fünf größten Lebensmittelproduzenten der Welt (die USA, China, Indien und Brasilien haben das größte Volumen).

Die Arbeit von Wissenschaftlern gibt der Menschheit jedoch Hoffnung für die Zukunft – eine neue Methode wurde entwickelt, die im Kampf gegen den Hunger helfen kann. Experten der University of Illinois haben eine Technologie entwickelt, die die Photosynthese von Pflanzen beschleunigen kann, was wiederum den Ertrag um 15-20% steigern kann. Darüber hinaus wollen Wissenschaftler bis 2050 die Bodenfruchtbarkeit um 70 % steigern. Neue Methoden zur künstlichen Steigerung der Ernte werden der Menschheit helfen, den Hunger zu vergessen.

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